17.7.2026

fast2work
Redaktion

Die Rechtslage hat sich 2026 deutlich bewegt:
Was heißt das für HR? Auch wenn das eigene Unternehmen (noch) nicht direkt berichtspflichtig ist: Berichtspflichtige Kunden, Banken und Geschäftspartner fragen Scope-3-Daten zunehmend entlang der Lieferkette ab. Wer Pendel- und Reisedaten strukturiert erheben kann, ist im Vorteil – unabhängig vom finalen Gesetzestext.
Scope-3-Emissionen aus der Mobilität der Mitarbeitenden machen im Schnitt etwa 15 % bis 25 % der gesamten Unternehmens-CO₂-Bilanz aus. Und wer hat Zugriff auf diese Daten? Das HR-Team.
Eine belastbare Datenbasis zum Pendelverhalten. Genau hier setzt die Mobilitätsberatung von fast2work an: Standortanalyse, Pendlerbefragung und CO₂-Berechnung nach anerkannten Emissionsfaktoren – DSGVO-konform und ohne IT-Projekt.
Mitarbeitende müssen freiwillig mitmachen (DSGVO). Was funktioniert: transparente Kommunikation zum Zweck der Erhebung, anonymisierte Auswertung auf Standort- statt Personenebene und niedrigschwellige Befragungen. Für ein belastbares CSRD-Reporting reichen erfahrungsgemäß Teilnahmequoten ab etwa 50 % – es sind keine 100 % nötig.
Verkehrsmittel, Distanzen und Homeoffice-Quoten ändern sich. Einmalige Excel-Abfragen veralten schnell; besser sind wiederholbare, standardisierte Erhebungen mit klarer Methodik.
HR hat selten freie Kapazitäten für ein Reporting-Projekt. Eine strukturierte Befragung mit fertiger Auswertung ist deutlich schlanker als der Eigenbau.
Eine professionelle Standort- und Pendleranalyse liefert die Ist-Daten: genutzte Verkehrsmittel, Distanzen und daraus berechnete CO₂-Emissionen – aufbereitet als Entscheidungs- und Reporting-Grundlage.
Kommunizieren Sie transparent, warum die Datenerhebung notwendig ist und wie sie erfolgt. Kurze Self-Service-Befragungen senken die Hürde und fördern die Akzeptanz.
Setzen Sie Anreize für umweltfreundliche Alternativen: etwa das Deutschland-Ticket als Jobticket (steuerfrei nach § 3 Nr. 15 EStG – zählt nicht auf die 50-€-Freigrenze) oder steuerfreie Extras über die 50-€-Sachbezugskarte. Solche Benefits reduzieren CO₂-Emissionen und machen Mobilität zugleich messbarer.
Das Omnibus-Paket verschafft vielen Unternehmen Zeit, ändert aber nichts am Trend: CO₂-Transparenz wird entlang der Lieferkette zum Standard. HR sitzt an der Quelle der Mobilitätsdaten und kann mit überschaubarem Aufwand eine belastbare Datenbasis schaffen. Der pragmatische Einstieg: eine Standort- und Pendleranalyse als Fundament – und nachhaltige Benefits, um die Bilanz aktiv zu verbessern.
Nach dem EU-Omnibus-Paket sind künftig im Wesentlichen Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten berichtspflichtig. Da das deutsche Umsetzungsgesetz noch aussteht, sollten Unternehmen den finalen Gesetzestext beobachten – und Anforderungen berichtspflichtiger Geschäftspartner nicht unterschätzen.
Höhere Schwellenwerte (i. W. > 1.000 Beschäftigte), verschobene Fristen („Stop the clock") und reduzierte Berichtsanforderungen. Die Richtlinie (EU) 2026/470 ist seit dem 18. März 2026 in Kraft; die Umsetzung in deutsches Recht läuft.
Vor allem Kategorie 7 (Pendelverkehr der Mitarbeitenden) und Kategorie 6 (Geschäftsreisen). Beide lassen sich nur mit HR-Wissen zu Standorten, Homeoffice-Quoten und Reiserichtlinien sauber erheben.

fast2work
Redaktion
fast2work bietet digitale Lösungen für steuerlich geförderte Mitarbeiter-Benefits. Im Mittelpunkt steht die 50-€-Sachbezugskarte fast2work REGIO PAY (monatliche Freigrenze, § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) – ergänzt um das Deutschland-Ticket als Managed Service (§ 3 Nr. 15 EStG) und die Mobilitätsberatung für Unternehmensstandorte. So stärken Arbeitgeber die Mitarbeiterbindung und die regionale Wirtschaft – einfach und transparent.

18.7.2026
Ob Handwerksbetrieb, Pflegedienst oder mittelständischer Produzent: Immer mehr Arbeitgeber fragen ihre Steuerberatung nach steuerfreien Benefits – und meist zuerst nach der Sachbezugskarte. Für Kanzleien ist das eine Chance: Wer die Regeln sauber erklärt und eine praktikable Lösung empfehlen kann, positioniert sich als gestaltender Berater statt als reiner Deklarationsdienstleister.
Dieser Leitfaden fasst die Rechtsgrundlagen, die typischen Prüfpunkte und die Abbildung in der Lohnabrechnung zusammen – kompakt für die Beratungspraxis.

9.9.2025
Mobilität als unterschätzter Hebel für Mitarbeiterzufriedenheit
In vielen Unternehmen wird die Diskussion über Benefits und Mitarbeiterzufriedenheit vor allem mit klassischen Themen wie Gehalt, Homeoffice, Weiterbildung oder Gesundheitsförderung verknüpft. Dabei wird ein Aspekt häufig unterschätzt, obwohl er das tägliche Leben fast aller Beschäftigten prägt: die Mobilität. Der Weg zur Arbeit, die Flexibilität bei Dienstreisen oder die Möglichkeit, privat nachhaltige Mobilitätsangebote zu nutzen, wirken sich direkt auf die Zufriedenheit der Belegschaft aus.

12.9.2025
Homeoffice war lange Zeit eher eine Nische. Wer nicht im Büro gearbeitet hat, war die Ausnahme und musste oft mit einem provisorischen Arbeitsplatz zurechtkommen. Spätestens seit der Pandemie hat sich das komplett verändert. Hybrides Arbeiten ist heute in vielen Branchen ganz normal. Viele Mitarbeitende erwarten inzwischen, dass sie sowohl im Büro als auch zu Hause professionell arbeiten können. Damit steht für Unternehmen die Frage im Raum, wie sie ihren Mitarbeitenden einen zweiten Arbeitsplatz sinnvoll und fair einrichten.
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